FAQ

Warum brauchen wir schriftliches Feedback?

Schriftliches Feedback ist für beide Seiten immer die richtige Wahl. Nach hunderten von erfolgreichen Projekten haben wir das Selbstbewusstsein dies zu behaupten und im Sinne unserer Kunden dafür zu sorgen, dass diese Regel auch eingehalten wird. Hier ein Vergleich des schriftlichen Feedbacks zum vermeintlich „kurzen Anruf zwischendurch“.

Schriftliches Feedback ist weniger Arbeit.

Und zwar für alle. Denn ein mündliches Feedback ist niemals nur ein mündliches Feedback, sondern im besten Fall immer ein schriftliches und ein mündliches Feedback. Stell Dir vor, wir schicken Dir den ersten Schulterblick zu Deiner neuen Webseite mit fünfzig Unterseiten – alle bereits mit Inhalten gefüllt. Du arbeitest die Seite durch und Dir kommen 10 Dinge in den Kopf, die Du uns mitteilen möchtest. Wir machen einen Videocall und haken schnell Punkt 1 von der Startseite ab. Dann gehen wir auf die „Über uns“-Seite. Auch hier besteht Redebedarf. Hier kommen unsere ersten Rückfragen. Es entsteht eine Diskussion und wir einigen uns gemeinsam darauf, dass Du unsere Gedanken gut findest und alles bleibt, wie es ist. Weiter geht’s zu Punkt 4 auf der Karriereseite. Moment. Erst mal Punkt 3. Auch hier gibt es Rückfragen unsererseits. So. Jetzt aber zu Punkt 4. Aber vorher noch kurz zu Punkt 7, weil wir grad an diesem Thema dran sind. Was war noch mal Punkt 6? Und was hatten wir in Bezug auf Punkt 2 festgehalten? Solche Calls haben wir zu Genüge gehabt und sie waren immer sehr ineffektiv. Ein vernünftiges Feedback erfordert also ohnehin das Aufschreiben dessen, was man sagen möchte.

Schriftliches Feedback ist vollständig.

In nahezu jedem Videocall wird irgendetwas festgehalten, was im Anschluss noch zu erledigen ist. Der Kunde schickt uns noch eine Liste mit den wichtigsten Daten der Firmenhistorie – die Agentur übersendet noch 2 – 3 Alternativen vom Portraitfoto der Chefin. Zusätzlich schickt uns der Kunde noch die Zugänge für den neuen Server und die fehlenden Daten für die Karriereseite. Cool. Wenn nichts kommt, fragen wir noch mal nach. Dann schieben wir halt noch eine Feedbackphase dazwischen. Okay, mittlerweile ist der Verantwortliche leider im Urlaub. Danach weiß er leider nicht mehr ganz worum es geht. Können wir noch mal einen kurzen Videocall dazu machen? Nein, können wir nicht. Wir freuen uns über das gebündelte, schriftliche Feedback – alles vollständig an einem Ort.

Bei schriftlichem Feedback wird nichts vergessen.

In unserem Videocall-Szenario springt man von einem Feedbackpunkt zum nächsten und zu jedem Punkt wird kurz gesprochen. Dadurch ist es völlig normal, dass man gewisse Punkte vergisst. Punkte, die in Deinem Kopf als „besprochen“ abgehakt werden, uns jedoch nie erreicht haben. Bei einem schriftlichen Feedback ist diese Fehlerquelle nahezu ausgeschlossen, weil Du Dir die Zeit nehmen kannst, alles gegliedert und vollständig aufzulisten. Im Zweifel können E-Mails auch zwischengespeichert werden, um sicher zu gehen, dass alle Projektverantwortliche ihre Chance hatten, mitsprechen zu dürfen.

Schriftlich ist gebündeltes Feedback leichter.

Wir haben schon oft Dinge im Videocall besprochen, bei denen eine Person leider fehlte. Urlaub halt. Dann haben wir den zweiten Videocall gemacht, nur war jemand anderes leider krank. Blöd – machen wir also noch einen Videocall, diesmal ohne den Chef. In diesem Szenario weiß niemand mehr, wer wann was gesagt hat. Niemand ist mit dem aktuellen Stand des Projekts so richtig vertraut und die E-Mail Postfächer sind voll von fünf verschiedenen Menschen, die jeweils sechs Leute ins CC nehmen, während sieben noch mal eine Weiterleitung bekommen, bei denen die Kerninformation in der achten zitierten Mail sind. Das ist total dumm – das machen wir so nicht.

Schriftliches Feedback verhindert Konflikte.

Im mündlichen Feedback haben wir zwei Punkte vergessen zu besprechen und bei einem haben wir uns darauf geeinigt, dass alles bleibt wie es ist. Zusätzlich gab es noch zwei Videocalls mit unterschiedlichen Menschen, wo einer sagte „blau“ wäre besser, der andere hielt aber „grün“ für die bessere Wahl. Zwei Monate später kriegen wir einen Anruf: „Wir hatten damals gesagt, dass wir dies und das anpassen wollten.“ Das ist auch richtig. Ihr habt das intern vielleicht so versprochen, aber bei uns ist es nie angekommen. Vielleicht haben wir nie drüber gesprochen, vielleicht haben wir es direkt im Videocall revidiert und vielleicht haben wir auch nicht zugehört. Wir werden es nie erfahren. Der Vorteil von schriftlichem Feedback ist, dass wir jederzeit nachschauen können, wann welche Entscheidung getroffen wurde. Nicht, damit irgendjemand Recht behält, sondern damit beide Seiten sicher sein können, dass alles so läuft wie geplant.