
Die meisten Webseiten sind Monologe.
Jeder spricht von sich selbst und niemand hat danach gefragt.
Recruiting ist nicht eine Maßnahme, die man mal macht um einige Menschen auf die Webseite zu leiten. Die Agentur REMJND erklärt was man machen muss.

Die Zeiten, in denen ein Arbeitnehmer dankbar für seinen Job zu sein hat, sind vorbei. Genau genommen gab es diese Zeiten noch nie, es ist eher diese Erkenntnis auf beiden Seiten, die den Arbeitsmarkt auf den Kopf stellt. Es ist eine Entwicklung der letzten Jahre, in denen unsere Kunden immer mehr vor der Herausforderung stehen, gute Leute zu finden. In denen die Mitarbeiter der limitierende Faktor des Wachstums sind. In denen viele Leute verwundert sind, wenn sie erfahren, dass bei uns zehn bis fünfzehn Bewerbungen pro Woche rein flattern.
Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir uns intensiv mit dem Thema Recruiting, Employer Branding und Mitarbeiterführung beschäftigt. Dies sind unsere Ergebnisse.
Stellen wir uns vor, wir haben ein Date, bei dem früher oder später verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk die Frage aufkommt: „Was machst du beruflich?“ Die darauf aufkommende Antwort deiner Mitarbeiter sagt eine Menge über die Attraktivität eines Arbeitgebers aus. Der erste Schritt ist also darüber im Klaren zu sein: Was könnten potentielle Mitarbeiter ihrem Date über dich erzählen?
Diese Fragen stellt sich jeder potentieller Mitarbeiter, bevor er sich bei dir bewirbt – wenn er es denn tut. Ein Job ist heutzutage mehr Statussymbol, als das Auto vor der Haustür oder die Uhr am Handgelenk. Menschen wollen nicht nur Akten abarbeiten, sondern Freunden erzählen was sie erreicht haben. Sie möchten sich mit einer Mission identifizieren können und daraus ihre persönliche Motivation schöpfen. Sie möchten einen Arbeitgeber, den sie bewundern und der die Konkurrenz grau und eintönig aussehen lässt.
Unsere Aufgabe ist es also unsere Marke dahingehend zu optimieren, dass sie auf genau diese Fragen eine gute Antwort liefert.
Recruiting ist nicht eine Maßnahme, die man mal macht um einige Menschen auf die Webseite zu leiten. Recruiting erfordert, den gesamten Markenauftritt mit allen Berührungspunkten zur Zielgruppe attraktiv für Bewerber zu gestalten. Wie in jedem Vertriebsfunnel gibt es auch beim Recruiting drei Phasen aus Kunden- bzw. Bewerbersicht:
Wie in jedem Vertriebsfunnel drehen wir auch hier die Reihenfolge der ersten beiden Phasen beim Markenaufbau um:
Das ist sicher von Branche zu Branche unterschiedlich. Hier die wichtigsten Faktoren pro Phase:
CONVINCE
Entscheidende Phase – Wir müssen dafür sorgen, dass die Webseite als zentrale Haupt-Vertriebsplattform unserer Marke überzeugend für potentielle Mitarbeiter wird. Das geschieht durch vier elementare Säulen einer Markenarchitektur:
Konkrete Aufgaben, die branchenübergreifend gelten, wären demnach:
ATTRACT
Was bringt einem das sinnlichste Parfum, wenn niemand daran riecht? Was bringt einem ein perfektes Employer-Branding, wenn dieses niemand mitbekommt? Wir müssen also dafür sorgen, dass potentielle Mitarbeiter auf unsere Webseite geleitet werden. Das emotionalste Medium ist hierbei sicherlich ein Film, der über Social Media verbreitet und monetär beworben wird.
Bei diesem Film gelten die gleichen Regeln wie in der Convice-Phase:
Für die effizienteste Verbreitung empfehlen wir drei verschiedene Filme und das Targeting auf drei verschiedene Zielgruppen (grob / etwas genauer / sehr detailliert). Nach einem Monat werden Film und Zielgruppe neu zugeordnet, um nach drei Monaten über entsprechendes Tracking der Klickzahlen und der Conversion Rate genau zu wissen, welcher Film mit welcher Zielgruppe am besten funktioniert.
DELIVER
Wer die ersten beiden Phasen erfolgreich meistert, entwickelt eine Erwartungshaltung, der man nun gerecht werden muss. Besser noch: Übertreffe diese Erwartungshaltung. Dies gelingt am einfachsten durch unkonventionelle Ideen. Jede Initiativ-Weiterempfehlung ist eine Geschichte. Wir müssen die Inhalte für diese Geschichte liefern. Nehmen wir an unser Bewerber sitzt beim Bewerbungsgespräch auf einem Massagestuhl, bekommt einen Mojito angeboten, während er bei einer Runde FIFA an der Playstation mit dem Chef über die gemeinsame Zukunft spricht – Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er danach seinen besten Kumpel anruft und sagt: „Weißt du was mir gerade passiert ist?“
Recruiting ist die Herausforderung als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Es geht nicht darum Stellenanzeigen zu schalten nach dem Motto „Wir suchen einen XYZ.“ Das suchen alle anderen auch und du wirst auf Seite drei des Jobportals untergehen. Wer wirklich langfristig Bewerbungen erhalten möchte, muss sich selbst so positionieren, dass Stellenausschreibungen gar nicht mehr notwendig sind.

Jeder spricht von sich selbst und niemand hat danach gefragt.

Hör auf zu tun, was Apple tut. Du hast ganz andere Herausforderungen.

Ein winziges Detail kann verändern, wie dich deine Kunden wahrnehmen.

Reichweite bringt dir nichts, wenn am Ende niemand kauft.